So auch mein Zugang zu Nebular. Ich begann meine Lesereise nichtsahnend eines schönen Tages ohne von diesem Projekt zu wissen. Die ersten Seiten des Sammelbandes XL1, welcher unter dem Titel „Der Konterplan“ erschienen ist, waren sehr holprig für mich zu lesen. Damals hatte ich mich gefreut, da das Werk gratis bei Amazon Prime zu erhalten war, dass es mich nicht noch Geld gekostet hatte. Doch mein erster Eindruck hatte mich getäuscht.

Spulen wir in den Sommer 2021. Der Ertruser der Herzen nimmt Kontakt mit mir auf und in unserem Gespräch entsteht eine Idee… eine alternative Serie mit weniger Bänden als Perry Rhodan und vor allem, etwas das man in diesem Leben auch noch komplett lesen kann, ohne seine Seele dem Teufel verschreiben zu müssen. Versteht mich nicht falsch, ich mag Perry Rhodan, aber bei 31XX Bänden, die Stand heute zur Lektüre stehen, sehen ich und mein innerer Lesemonk leider kein Licht mehr.

Spulen wir jetzt vor in den Januar 2022, der Plan war erstellt, die Aufgaben verteilt und so starte ich heute mit dem ersten Artikel zum Thema Nebular, was mich mit großer Freude erfüllt, endlich etwas zu veröffentlichen, wo doch so viel Zeit von der Idee bis zur Ausführung ins Land ziehen durfte und leider auch musste. Im nachfolgenden Artikel sollen die Bände 1-4 besprochen werden, welche unter den Titeln „Die Tritonbasis“ „Kollisionskurs Triton“ „Scorch, der Kosmische Schrotthändler“ sowie „Der Globusterfürst“ erschienen sind.

Vorab sei gesagt, dass die gelesenen Bände noch nicht vollumfänglich von Thomas Rabenstein überarbeitet wurden, was die Beurteilung etwas schlechter erscheinen lässt, als sie eigentlich ist. Zwischenzeitlich ist der Sammelband XL vom Autor überarbeitet worden und diese Fassung bei Amazon gelistet. Ich hoffe es werden noch weitere Plattformen folgen.

Die „Tritonbasis“ führt uns in eine nicht allzu ferne Zukunft der Menschheit, die sich nach einer Einigung im Sinne des Fortbestandes im Sonnensystem ausgebreitet hat. Dies geschah vor allem deshalb, weil der eigene Planet unbewohnbar zu werden drohte.

Wir befinden uns auf dem Neptunmond Triton, auf dem eine interstellare Basis errichtet wurde, um den Kuypergürtel und dessen Rohstoffvorkommen zu erschließen. Ein Team bestehend aus einem Abgesandten einer Rohstofffirma, ein Pilot und eine Forscherin werden ausgesandt um eine Forschungssonde zu bergen, die auf einem mondähnlichen Objekt namens Quaoar verschollen ist. Während der Mission entdecken die drei, dass der Planetoid von den Globustern ausgehöhlt wurde. Diese Außerirdischen stehen den Menschen nicht unbedingt freundlich gegenüber. Ein ungleicher Kampf beginnt und am Ende des Bandes wird der Planetoid zur riesigen Angriffswaffe umfunktioniert um die Tritonbasis auszulöschen.

Band 2 „Kollisionskurs Triton“ erläutert vornehmlich der Weg der Menschheit ins All, der grandios gezeichnet wird. Sehr nah am derzeitigen Geschehen bezüglich des Klimawandels beziehungsweise der anstehenden Klimakatastrophe gehalten, verdeutlicht Thomas sehr gut, was die Menschheit dazu bewogen hat, zuerst unter die Meeresoberfläche zu ziehen. Hier lernen wir einen Hauptcharakter, Toiber Arkroid kennen.
Nach der Eroberung des Meeresbodens wendet man sich den Sternen zu und erschließt das Weltall.
Des Weiteren wird erörtert, wie die Bewohner der Tritonbasis versuchen, diese vor der Attacke des Planetoiden zu beschützen.

Band 3, der unter dem Titel „Scorch, der kosmische Schrotthändler“ herausgegeben wird, führt den ersten Extraterrestrier ein, der sich mit den Menschen unterhält und ihnen sogar wohlgesonnen zu sein scheint. Scorch ist ein Schwacke, ein schneckenähnliches Wesen, welcher von außerhalb des Sonnensystems kommt. Sein Eindringen in das von Menschen erschlossene Gebiet war nur durch die Zerstörung des Planetoiden möglich, da hierdurch ein Loch in einem Schutzschild entstand.
Ebenso wird der seelenwandernde Globusterfürst mit seiner Basis unter dem Ewigen Eis, der sogenannten „Nadel“ eingeführt. Er plant, die Menschheit zum Wohle seines Meisters auszulöschen.

Im Band 4 „Der Globusterfürst“ wird von den Menschen eine Möglichkeit gesucht, wie man sich des Besatzers oder des Beschützers, je nach Sichtweise, entledigen kann. Unter dem Uluru befindet sich eine Forschungsstation, welche mit mikroskopischen Nanobots eine Möglichkeit bereitstellen kann, um der Bedrohung Herr zu werden.

Ebenso wird im Verlauf der ersten Bände das alte Volk der Atlanter, unter der Herrschaft der Egemena Vasina, eingeführt, die jedoch zu Beginn noch sehr wenig zur Geschichte beiträgt.

Dies war ein kurzer Einblick in die Handlung des ersten Abschnitts von „Nebular“.  ich habe versucht, möglichst ohne Spoiler auszukommen und etwas Appetit auf die Serie zu machen. Ich hatte das Pech, wie bereits zu Beginn erwähnt, dass der Sammelband XL1 noch nicht vollständig überarbeitet war, was das Lesen der ersten vier Bände sehr holprig gestaltet hat, und ich kurz vor dem Aufgeben war. Nach der Einführung des Toiber Arkroid war es jedoch um mich geschehen, und ich wollte doch mehr über ihn und den Fortgang der Geschichte erfahren. Ich bin auf jeden Fall in den Bann gezogen, und die weiteren Bände haben mich bislang nicht enttäuscht.

Ich hoffe, dieser kurze Einblick hat euch etwas Appetit aufs Erkunden von Nebular gemacht, und seid beruhigt, Thomas Rabenstein ist ständig an der Überarbeitung seines Werkes dran, somit könnte es sein, daß einige meiner Kritikpunkte schon wieder obsolet sind.

Ich freue mich, wenn ich euch einen Einblick geben konnte. Sollte euch etwas gestört oder gefallen haben, so zögert bitte nicht mich zu kontaktieren. Entweder über das Kommentarfeld hier oder per Mail oder ihr kommt auf unseren Discord-Server. Da haben wir einen eigenen Nebular-Channel.

Ad Astra

Aller Anfang ist schwer….             
Markiert in:                            

Ein Gedanke zu „Aller Anfang ist schwer….             

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.